Wie Sie als Single-Mann mit Vasektomie / Sterilisation umgehen sollten

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Wie Sie als Single-Mann mit Vasektomie / Sterilisation umgehen sollten

Die Ehe war glücklich und kinderreich. Doch nach einer Handvoll Kinder sollte Schluss sein. Kein weiterer Nachwuchs gewünscht. Nun stellen sich viele Ehepaare und Männer die Frage: Was ist die beste Verhütung? Klassisch mit Pille und Kondom? Oder doch der radikale Schritt: Sterilisation oder Vasektomie? Und wer sollte den Eingriff bei sich vornehmen lassen? Mann oder Frau? In den meisten Fällen, entscheidet sich der Mann zur Vasektomie.

Vasektomie beim Urologe in München: Ein schneller, meist ambulant durchgeführter Eingriff. Bereits einige Tage später, ist alles wieder normal. Angst haben zu müssen es funktioniert nachher nichts mehr – unnötig. Immer mehr Männer gehen diesen Weg der Verhütung und immer mehr Urologen spezialisieren sich auf diesem Gebiet.

Wir haben mal bei Dr. med. Michael Höppner – Facharzt für Urologie in München nachgefragt:

Was macht der Urologe genau?

Mit örtlicher Betäubung oder in einem Halbschlaf ähnlichem Zustand werden die Samenleiter durchtrennt und es gelingt den Spermien danach nicht mehr ins Ejakulat zu gelangen. Erneut Vater werden? Unmöglich. Alles andere bleibt unverändert. Man(n) funktioniert weiter und die Ehe und das Sexualleben werden neu belebt. Unfruchtbar ist man meist erst nach einigen Wochen. Urologen empfehlen noch bis zu 15 Samenergüsse nach dem Eingriff, sowie 2-3 Nachbehandlungen mit Spermiogramm.

ist die Sterilisation rückführbar?

Gibt es die perfekte Beziehung noch? Die, die ewig hält? Die, die diesen radikalen Schritt der Unfruchtbarkeit rechtfertigt? Leider nicht sehr häufig. An irgendeinem Punkt in der Ehe passiert es: Man hat sich auseinandergelebt, die Gefühle für einander sind erloschen. Als Paar und Familie ist man getrennt. Und Mann ist plötzlich geschieden und wieder Single. Alles auf Anfang. Neue Wohnung, neues Leben. Das Singleleben hat seine Vorteile: Als Single genießt man das Leben in vollen Zügen.

Und dann ist sie da, vielleicht unerwartet, vielleicht gewollt: die neue Liebe! Man ist glücklich und zufrieden und kommt sich zeitweise vor, wie ein Teenager. Mit einem Unterschied: um die Verhütungen müssen sich keine Gedanken gemacht werden.

Getrennt, geschieden, neu verliebt. Alles ist perfekt, doch dann entsteht bei einem Partner oder bei beiden ein erneuter Kinderwunsch. Und das wird zum Problem! Was tun?
Denn eigentlich war Nachwuchs keine Option mehr.
Wie soll dies auch möglich sein? Das durchtrennen der Samenleiter ist eine Entscheidung auf Lebenszeit. Oder doch nicht?

Tatsächlich ist es möglich diese Entscheidung rückgängig zu machen. Mit einem Haufen Geld und einem komplizierten chirurgischen Eingriff. Dieser nennt sich Vasovasostomie bzw. Refertilisierung und es gibt keine 100% Sicherheit, dass dies am Ende erfolgreich ist und eine Schwangerschaft bei der Partnerin möglich ist.
Auch muss man sich die Frage stellen, ob man sich diese Operation antun möchte, ohne zu wissen, ob es am Ende auch zu dem gewünschten Kind kommt.

Oft vergessen Männer und auch Frauen, dass es ein Schlupfloch gibt. Bevor der entscheidende Schnitt vom Chirurgen gemacht wird, sollte man ein paar Spermien einfrieren lassen. Wenn eine Frau Ihre Eizellen einfrieren lassen kann, warum soll es beim männlichen Gegenpart nicht auch funktionieren!? So steht einem neuen kleinem Wunder, trotz Sterilisation nichts mehr im Weg.

2017-03-20T06:48:53+00:00

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