Heinz Hoenig und Philipp Lind sind die beiden Hauptdarsteller des brandneuen Theater-Erlebnisses „Gefährten“, welches am 20. Oktober in Berlin Deutschland-Premiere feiert.
Wenn sie sich mal wieder was Gutes tun wollen oder für einen besonderen Menschen eine Geschenkidee suchen werden sie an diesem Bühnenstück kaum vorbei kommen
Menschen und Pferde können eine besondere Bindung miteinander teilen.
Das Theaterstück „Gefährten“ (Originaltitel: „War Horse“), welches ab Oktober 2013 auch in Deutschland Bühnenpremiere feiert, erzählt uns nicht viel, was wir nicht bereits wissen – aber wie es erzählt! Die außergewöhnliche Produktion versetzt uns in eine phantasievolle Sphäre, in der wir essentielle Wahrheiten aus einem neuen Blickwinkel heraus betrachten können. Und dies wird unterstützt durch eine episch anmutende visuelle Palette, lebensgroße Pferde-Marionetten, Marschmusik und Folk und mit einer aus Mensch und Tier bestehenden Starbesetzung – alle nahtlos in eine kreative Vision integriert.
Gefährten – Das Theater-Ereignis des Jahrzehnts
Basierend auf einem Roman für junge Leser des britischen Autors Michael Morpurgo, wird diese, bereits in den USA äußerst erfolgreiche Bühnenadaption, nun ab Oktober auch endlich über die Berliner Bühne des Theaters des Westens fegen, explodieren und galoppieren.
Wie der Roman, der übrigens auch von Steven Spielberg als Film umgesetzt wurde, spielt die Bühnenfassung im ländlichen Devon in England, wo Bauernjunge Albert (Philipp Lind) seinen hitzköpfigen Vater Ted (Heinz Hoenig) beobachtet, wie er das Vermögen der Familie riskiert, um bei einer Auktion ein kastanienbraunes Fohlen zu ersteigern. Dies tut er nur, um seinen Bruder Arthur zu übertrumpfen – der Konflikt der Brüder steht als Symbol für den bevorstehenden Krieg und die Vorstellungen von männlicher Tapferkeit und Feigheit, die selbigen entfachen.
Die erweiterte Sequenz, in der Albert langsam eine zarte Bindung mit dem scheuen Pferd namens Joey aufbaut, sind reine Magie. Man vergisst fasst, dass es sich bei Joey um kein echtes Pferd, sondern um eine Marionette handelt, die von der Handspring Puppet Company erschaffen wurde.
Als der Erste Weltkrieg ausgerufen wird, werden Albert und Joey getrennt und dienen in verschiedenen Kavallerie-Einheiten. In feinster Shakespeare-Manier stellt „Gefährten“ den Krieg in Frage und vermenschlicht die Schrecken des Krieges mit intimen Szenen von Individuen, die in selbigem gefangen sind – ein sympathischer deutscher Soldat, Albert und sein Kumpan aus dem Schützengraben, ein verängstigtes kleines Mädchen.
„Gefährten“ endet mit einer wunderbaren Reihe von Zufällen, die an der Realität zweifeln lassen, doch selbst die Herzen mit der rauesten Schale zu erweichen vermögen – und eine wirklich gekonnte Abrundung dieses 3stündigen Bühnenspektakels sind.
weitere Infos und Tickets unter: http://gefährtenberlin.de
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Ich fand den Film ja schon wirklich toll. Er war natürlich, Disney typisch, etwas sehr kitschig stellenweise. Auch über die sehr großen Zufälle musste man hinwegsehen. Der Rest ist aber ein wirklich toller Familienfilm mit Tränen-Momenten. 😉
Das Musical werden wir uns bestimmt auch anschauen, da wir öfter mal in Berlin sind. Besonders auf die Pferde-Puppen bin ich gespannt, habe so etwas mal auf der Equitana gesehen und das war SEHR beeindruckend.