Bei einem guten Essen gehört das Dessert zum Abschluß einfach nicht nur dazu, sondern soll auch das würdige Ende eines Abendessens einleiten. Viele Sterneköche sind sich sicher, dass das Dessert beim Essen der wichtigste Gang ist. Komischerweise machen sich allerdings gerade beim Dessert die wenigsten Menschen über das passende Getränk Gedanken, und somit ist oftmals fast schon tragisch wenn man nach einem tollen Essen beim Dessert einen Latte Macciato bestellt um mit einem halben Liter Milch sämtliche Gaumenfreuden abzutöten.
Dabei kann ohne weiteres zum Dessert auch ein Wein getrunken werden – allerdings sollte die Süße des Weins auf einer Ebene mit dem Dessert sein!
Zu einem Crème brulée oder Tiramisu sollte man eine (Trocken-) Beerenauslese wählen, weil diese nach Karamell schmeckt und mit der Zuckerschicht des Desserts hervorragend korrespondiert. Die Beeren- oder Trockenbeerenauslese bei der die Früchte wie Rosinen eintrocknen, erinnert an Honig, Karamell und getrocknete beziehungsweise gedörrte Pflaumen.
Wer als Dessert eher ein Eis bevorzugt könnte als passenden Wein einen Eiswein auswählen – der Eiswein ist kein Wortwitz, sondern ein hochwertiger, natursüßer Wein. Das natürliche Gefrierkonzentrat wird aus Trauben hergestellt, die gefroren geerntet und gepresst werden. Die Weinlese findet bei minus 7 Grad statt – und in der Herstellung ist viel Handarbeit nötig, was den Wein kostbarer und ein bisschen teurer macht als andere Weinsorten. Ein Eiswein schmeckt mit einen Hauch von Flieder, Rosenblütenduft und Pfirsich eher wie ein Riesling.
Egal ob Eiswein oder Beerenausliesen, die beiden edelsüßen Weinspezialitäten unterscheiden sich in der Süße gar nicht so sehr, beide haben mit 300 bis 400 Gramm pro Liter hohe Zuckergehalte. Verglichen mit einem normaler Wein ist dies ein doppelt so hoher Zuckergehalt.
Wer seinen Wein zum Dessert ein wenig fruchtig , frisch und ohne extrem hohe Alkoholgehalte haben will, sollte unbedingt die deutschen Weinspezialtäten auswählen, denn diese haben meist zwischen 5,5 und 7 bis 8 Prozent Alkoholgehalt und unterscheiden sich dadurch von südländischen Süßweinen, die teilweise 13 bis 14 oder mehr Prozent Alkohol haben. Wer sich selbst nicht sicher ist bei der Auswahl des richtigen Weines beim Essen zuhause und beim ersten gemeinsamen Abendessen zuhause keinen Fehler machen will, dem bietet weinmenschen.de eine schöne und informative Seite mit vielen Empfehlungen für jeden Gang und jeden Anlaß.
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