Gesetzlich wird die Steuerhinterziehung als Straftatbestand behandelt. Steuern hinterzieht derjenige, der bewusst falsche Angaben bei der Steuererklärung macht oder sogar wichtige Informationen verschweigt. Folglich muss man weniger Steuern zahlen und hat daher mehr Geld für sich, was für viele verlockend genug klingt.
Keinesfalls ein Bagatelldelikt
Dass Steuerhinterziehung allerdings kein Bagatelldelikt ist, zeigt das Strafmaß: Je nach Grad des Vergehens warten hohe Geldstrafen und sogar mehrjährige Freiheitsstrafen auf die Täter. Eine Selbstanzeige sorgt allerdings für Straffreiheit, sofern diese geleistet wird, bevor es zur Anzeige kommt.
derzeit Fussball im Fokus
Im Moment machen international bekannte Größen des Fußballs Schlagzeilen. Erst ertappte man den Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß. Aber auch der mehrmalige Weltfußballer Lionel Messi soll Steuern hinterzogen haben. Die spanischen Behörden schauten dem Argentinier ganz genau auf die Finger und machten eine Summe von etwa 4,1 Millionen Euro an hinterzogenen Steuergeldern aus den Jahren 2007 bis 2009 aus. Momentan wird über das Strafmaß entschieden. Klar ist jedenfalls, dass Messi die Summe mehrfach zurückzahlen muss. Eine Zahlung von 10 Millionen Euro soll bereits an die spanischen Behörden geleistet worden sein.
Die Dunkelziffer ist hoch, sehr hoch!
Diese beiden prominenten Fälle lassen nur ahnen, wie groß die Dunkelziffer der Steuerhinterzieher tatsächlich ist. Klar ist allerdings, dass Steuerhinterziehung nicht nur im Profisport stattfindet, sondern auch in privaten Haushalten. Der Unterschied hierbei ist jedoch, dass Haushalte über ein nicht annähernd so großes Vermögen wie Messi oder Hoeneß verfügen. Daher kann eine gerechtfertigte Anzeige den finanziellen Ruin einer Familie bedeuten. In extrem harten Fällen kann der Täter sogar hinter Gitter gehen.
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
Für diejenigen, die sich bei der eigenen Steuererklärung unsicher sind, lohnt sich ein Blick ins Steuerstrafrecht. Hier findet man detaillierte Informationen darüber, wie man seine Steuern sauber erklärt und wann man in den Bereich der Strafbarkeit schwenkt.

Habe vor kurzem gelesen, das wenn man sich des Betrugs des der eigenen Steuerhinterziehung nicht bewusst ist fällt die Strafe milde aus. Sollte man sich aber in irgendeiner Weise unsicher gewesen sein, sollte man Professionelle Beratung (Steuerfachmann/frau) hinzu ziehen. Ich meine, klar was Ulli gemacht hat war nicht richtig, aber wenigstens hatte er die .. in der Hose um sich selbst anzuzeigen und trotz allem Druck weiter seine Manschaft unterstützen.
Mein Respekt hat er, wobei ich es auch verstehen kann, der Staat kassiert so viel Kohle, die Beamten (Bundeskanzlerin, Politiker) die verdienen so viel Kohle und wir als normale Bürger sind manche Monate am kämpfen um diese ohne miese zu überstehen.